Demo: Straßenbahn für Spandau – los jetzt mit dem Inselnetz!


Termin Details


Startpunkt: Eiscafé Florida, gegenüber Rathaus Spandau (S+U Rathaus Spandau)

Am 2.10.1967 fuhr die letzte Straßenbahn West-Berlins, die Linie 55, vom Bahnhof Zoo über Charlottenburg nach Hakenfelde in Spandau, wo einst viele Straßenbahnen verkehrten. 54 Jahre ist es nun her, dass der Fehler begangen wurde, dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel in Spandau abzuschaffen, um dem Ziel einer autogerechten Stadt näher zu kommen. Inzwischen ist unbestritten, dass eine autogerechte Stadt keine lebenswerte Stadt ist und dass ein Verkehrswandel weg vom Auto erfolgen muss. Dabei ist die Straßenbahn die beste, klimafreundlichste, barrierefreiste, attraktivste und vor allem auch effizienteste Lösung. Die aktuelle Diskussion um punktuelle U- Bahnverlängerungen geht in die falsche Richtung. Mit den Mitteln, die allein für den Bau einer U- Bahn nach Staaken gebunden wären, ließe sich ein dichtes Straßenbahnnetz für ganz Spandau verlegen, mit welchem ein Vielfaches der Bevölkerung an den Schienen-ÖPNV angebunden würde – in einem Bruchteil der Bauzeit. Wir erwarten vom neuen Berliner Senat und vom neuen Spandauer Bezirksamt, Spandau zum Flaggschiff des Straßenbahnausbaus zu machen, nach dem Modell des benachbarten Potsdam.

Wir fordern:

  • den Start eines Inselnetzes für Spandau mit entsprechender Beauftragung der BVG
  • Eine konsequente Verkehrsplanung für den Ausbau von Straßenbahnen , die ab sofort die Betriebshofvorsorge ebenso einschließt wie straßenbahntaugliche Brücken- und Straßengestaltungen durch Tiefbau – und Stadtplanungsamt
  • Schaffung einer „Straßenbahnkoordinationsstelle“ im Bezirksamt Spandau

Veranstalter: NaturFreunde Berlin, Berliner Fahrgastverband IGEB, Fahrgastverband PRO BAHN Landesverband Berlin/Brandenburg e.V., BF Bahnen Region Berlin-Brandenburg, Fahrgastinitiative Berlin, autofrei Leben e.V. Ortsgruppe Berlin, Berliner Netzwerk für Grünzüge